Das Kaufmann GmbH Ökologie-Prinzip
 

Unser Beitrag zur verstärkten Verwendung von heimischem Holz ist aktiver Umweltschutz.



Die Firma Kaufmann GmbH setzt bewusst und konsequent zur Produktion und Verarbeitung seiner Dübelholz-Elemente, vorwiegend auf die Verwendung des heimischen Holzes.


Die Holznutzung und der Walderhalt

Holz ist ein Teil des Ökosystems Wald und stammt damit aus einer sich selbst erneuernden Rohstoffquelle. Auf der Fläche von derzeit 11 Mio Hektar, das sind rund 30% unserer Landesfläche, erzeugen die deutschen Wälder jährlich ca. 60 Mio m3 Holz. Genutzt werden aber nur ca. 40 Mio m3, so dass der Holzvorrat von gegenwärtig ca. 2,7 Mrd m3 stetig weiter zunimmt. Wir könnten also, wie Experten aus Gründen der Bestandspflege und Verjüngung empfehlen, die Ressource Wald deutlich stärker nutzen, ohne die nachhaltige Holzerzeugung zu gefährden. Schon diese zusätzliche Reserve würde reichen, um jährlich 250.000 Einfamilienhäuser in Holzbauweise zu errichten.


Auch nach Schätzungen der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft ist das potentielle Rohholzaufkommen der nächsten 25 Jahre in Deutschland ausreichend, um den steigenden Rohholzbedarf zu decken. Die massiven Bauweisen sind geeignet, innerhalb kurzer Zeit eine deutlich bessere Ausnutzung dieses vorhandenen Potentials zu erreichen, um die Wertschöpfung unserer Wälder zu verbessern.

Das Prinzip der Nachhaltigkeit – allerhöchstens soviel Holz zu entnehmen, wie auch nachwächst – gilt bei uns seit 200 Jahren und dient weltweit als Vorbild. Inzwischen wird es jedoch auf sämtliche Funktionen des Waldes bezogen. Außer der Nutzfunktion, das heißt der Holzerzeugung, sind dies die Schutzfunktion und die Erholungsfunktion.

Gemäß diesem erweiterten Verständnis der Nachhaltigkeit werden heute unsere Wälder naturnah bewirtschaftet, mit einer standortgemäßen Mischung der Baumarten und der Altersklassen. Solche naturnahen, intakten Wälder dienen als Lebensraum für reichhaltige Pflanzen- und Tiergesellschaften und entfalten optimale Schutzfunktion für die Umwelt. Sie schützen den Boden vor Erosion, reinigen das Wasser, dosieren seinen Abfluss und filtern die Luft.



 


Der Wald verbessert das regionale Klima und
mildert die Extreme.
Zunehmend erkannt wird der globale Klimaeffekt, vor allem die Funktion im C02-Kreislauf. Mit der Sonnenenergie trennt der Baum in der Photosynthese das Kohlendioxid der Luft in den Kohlenstoff C und den Sauerstoff 02. Der Kohlenstoff wird in der Biomasse gebunden, der Sauerstoff freigesetzt.

Beim Verrotten der Blätter und des Holzes im Wald wird umgekehrt Sauerstoff gebraucht und C02 abgegeben. Im natürlichen Ablauf herrscht Gleichgewicht. Immerhin binden die Wälder der Erde eine C02-Menge, die über 40% des freien atmosphärischen Kohlendioxids entspricht.



In dieses System greift der Mensch in doppelter Hinsicht ein. Zum einen verbrennt er die fossilen Energieträger und verstärkt mit den unnatürlichen C02 –Emissionen den an sich lebensspendenden Treibhauseffekt auf klimabedrohende Weise. Zum andern verwendet er das Holz und entzieht den darin gebundenen Kohlenstoff zeitweilig dem CO2-Kreislauf – im Falle unserer ältesten Fachwerkhäuser über 600 Jahre. Wenn nun heute wieder vermehrt mit Holz gebaut wird, so wirkt dies langfristig CO2-senkend. Der Aufbau junger, wuchskräftiger Wälder anstelle des genutzten Alt-Bestandes entlastet die Atmosphäre sogar zusätzlich: hierfür wird mehr Kohlendioxid gebraucht, als durch Abbau von Biomasse auf derselben Fläche zur Verfügung steht.


Wer also ein Holzhaus baut, leistet zugleich einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Und auch dem Wald fügt er keinen Schaden zu. Im Gegenteil: eine vermehrte Nutzung des Holzes mit entsprechendem wirtschaftlichen Ertrag stärkt die Forstwirtschaft beim Aufbau und bei der Pflege des Bestandes.



So sichern nachhaltige Waldwirtschaft und sinnvolle Holznutzung langfristig den Erhalt des Waldes in allen seinen Funktionen: als Holzproduzent, als Umweltfaktor und als Erholungsraum.