Geschichte


Über uns ist schon viel Positives geschrieben oder gesagt worden. Über uns wird weiterhin viel geschrieben und gesagt.
Dieses kommt aber nicht von unserer langen Tradition und von Pionieren, die mit dem Namen Kaufmann und Holz behaftet sind. Dieses kommt mehr von Neuheiten die im letzten Jahrzehnt auf Basis von altherkömmlichen Holzverbindungen in Zusammenarbeit mit technisch ausgereiften Maschinen entwickelt wurden.  

Gründer der Kaufmann GmbH, Günther Kaufmann ist gebürtiger Vorarlberger, genauer gesagt aus Andelsbuch. Sein Großvater war ein großer Landwirt und Waldbauer in Vorarlberg. Dieser wusste nicht nur mit Wald umzugehen, sondern auch mit Holz.

Holz ist ein Hauptbestandteil und Wirtschaftsgut in Vorarlberg. Die Häuser werden dort heute noch überwiegend aus Massivholz hergestellt. Diese Massivität bringt nicht nur Schutz, sondern auch ein angenehmes heimeliges, gesundes Wohlbefinden. Auch das Haus von seinen Großeltern war aus Massivholz. Damals noch als Blockbau mit Massivholzdecken aus starken Balken. Der Querschnitt der Deckenbalken war liegend ca. 35/16. Durch die hohe Breite war den Möglichkeiten dieser Bauerstellung ein Knarren Normalität. Es wurden lediglich Balken eingesetzt. Bretter und schwache Bohlen waren damals nur aufwendig herstellbar, da es keine Sägereien im heutigen Sinn gab.

Da die Balken nicht maschinell geschnitten wurden, sondern mit dem Beil „gehauen“ wurde, waren große Dimensionen beliebt. Bei großen Durchmessern wurde weniger Arbeitszeit und Kraft benötigt.    

Durch den Umzug der Eltern von Günther Kaufmann nach Oberschwaben wurden seine Spuren von Holz zerstreut aber nicht vergessen.

Die erste Zimmerei
Nach einer Zimmererausbildung in Kißlegg und 8-jähriger Tätigkeit als Zimmergeselle wurde die Meisterprüfung abgelegt. 1992 wurde die Zimmerei Kaufmann in einem alten landwirtschaftlichen Gebäude in Emerkingen, das dafür umgebaut wurde, gegründet. Bald darauf wurde das erste Holzhaus erstellt. Bis 1997 wurden dort Holzrahmenhäuser hergestellt.

Die neue Firma in Oberstadion
Mit dem Bau einer Werkhalle in Oberstadion mit 1600 m2 und einem Bürogebäude 1997, wurden in die Holzrahmenhäuser selbst hergestellte Massivholzdecken (Bohlenstapeldecken) genagelt eingebaut. Durch die neu entwickelten Decken erhielten die Häuser eine gewisse Massivität, die einen großen Vorteil des Wohnklimas hervorbrachten.

Die Entwicklung zum Dübelholz
Im Frühjahr 1999 war es ersichtlich, dass die Hiwo (Pionier und Wegbereiter der Brettstapel und Dübelholzhersteller im deutschsprachigen Raum) aus wirtschaftlichen Gründen  den Brettstapelbau beendet. Sie kam auf die Zimmerei Kaufmann zu und unterbreitete ein Angebot für die Übernahme mit dem Zukunftspatent einer Maschine für gedübelten Brettstapel.

Es wurden diesbezüglich Verhandlungen geführt. Gegenseitig wurde technisches Wissen transferiert und ausgetauscht. Zum Schluss wurde das gesamte Paket, außer der Brettstapelnagelmaschine übernommen. Das Patent wurde übernommen, die Maschine zur Produktion wurde aber mit einem Schweizer Maschinenbauer neu entwickelt und hergestellt.

Weiterhin wurde eine zweite Halle mit ca. 1200 m2 erstellt. Es war schon in der Anfangsphase ersichtlich, dass für den professionellen Verkauf von Massivholzelementen zu einer Dübelanlage auch eine Großhobelmaschine und eine Großabbundanlage dazu gehört. 


 
 



Die Gründung der Kaufmann Massivholz GmbH
Im November 1999 wurde die Firma Kaufmann Massivholz GmbH für das Herstellen von Massivholzprodukten gegründet. Anfang Mai 2000 lief die Produktion an.

Stabwechsel 2012
Seit Frühjahr 2012 ist Zimmerer und Ingenieur Peter Kaufmann Geschäftsführer. Er bringt durch 15jährige Mitarbeit im elterlichen Betrieb, durch eine Zimmererausbildung in einem fremden Betrieb so wie durch das Ingenieurstudium die nötigen Kenntnisse für die Führung mit.


Firma Kaufmann, die Dübelholz-Entwickler
Da die Fachleute unser Produkt Brettstapel nannten, obwohl es nur die Vorteile von genageltem Brettstapel, und die Maßhaltigkeit von Brettschichtholz hat, musste ein neuer passender Name gefunden werden.

Der Name „Dübelholz“  war passend, da er aus-sagt was darin steckt. Dieser Name war so aussagekräftig, dass unsere Kollegen den Namen von uns übernommen haben. Dieses spricht für den Namen und gewissermaßen auch für unseren Einsatz für Dübelholz.

Mit diesem Schritt begann auch das entwickeln von Verbindungen mit anderen Stoffen. Die Grundkriterien für andere Stoffe waren, dass die Materialien gebohrt, gehobelt und mit gewöhnlichen Holzbearbeitungsmaschinen bearbeitet werden können. Holzweichfaserplatten ist eines der Produkte, das in dieses Kriterium optimal passt.

Dübelholz-Verwendung in der Passivhaus-Bauweise
Ein weiterer großer Schritt war, dass unsere Dübelholzprodukte passivhaustauglich ausgerichtet wurden. Dies war der Grundschritt für mängelfreies Bauen mit  KMH-Dübelholz-Systeme.

Heute sind wir im deutschsprachigen Raum führend mit verschiedenen Dübelholzprodukten, die alle passivtauglich sind. Es werden nicht nur Elemente und Systeme entwickelt und hergestellt, sondern auch Planungsdetails und Vorschläge für Zimmerer, Ingenieure und Architekten erarbeitet.

Mit unseren Produkten wurden schon namhafte Gebäude in Deutschland und Österreich hergestellt.

Außer Deutschland liefern wir unsere Produkte auch nach Holland, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Österreich, Schweiz und Italien. Auf unserer Homepage haben wir oft Besuche aus Asien, Australien und Amerika. 


Bauen mit Kaufmann heißt bauen mit Vernunft
Sie sehen, unsere Entwicklung geht immer weiter. „Dowle Timber“ die internationale Bezeichnung für Dübelholz ist kein Noname sondern mittlerweile schon fester Bestandteil zur Erstellung von Passivhäuser und ist in dieser Form nicht mehr wegzudenken. Die Verwendung natürlicher Baustoffe ist immer Garantie für bestes Wohlbefinden.


Wir möchten, dass Sie sich zuhause Wohlfühlen
Bauen mit Kaufmann ist gut für die Umwelt, schön für Sie und besonders gut für gesundes und zukunftssicheres Wohnen mit Komfort!

Überzeugen Sie sich selbst!

Wir freuen uns auf Sie.


Ihre KAUFMANN GMBH